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Den meisten Menschen ist es ein Bedürfnis, die Erlebnisse und Eindrücke die sie erfahren haben für die Nachwelt zu erhalten und ihren Freunden und Bekannten ebenso zugänglich zu machen. Seit langer Zeit bieten die Fotografie und der Film die Möglichkeit dazu. Vor einigen Jahren war dies allerdings mit hohem finanziellen Aufwand verbunden und nicht für Jedermann so ohne weiteres möglich. Die rasante Entwicklung der Videosysteme und der digitalen Fotografie und den damit verbundenen Preisverfalls, hat es nun einer breiteren Bevölkerungsschicht möglich gemacht, sich dieser Medien zu bedienen. Auch die Verbreitung und Präsentation ist mittlerweile durch die technische Weiterentwicklung wie Internet und Mailsystemen kostengünstig für jeden zugänglich. Auch die Archivierung auf digitalen Medien wie CD, DVD, Blue Ray, Bandkassetten u.s.w. ist nur mit geringem finanziellen Aufwand möglich. Bevor die Digitalisierungszeit begann, hat man sich sehr gut überlegen müssen, was man fotografiert oder auf Film aufnimmt, da dies immer mit hohen Kosten verbunden war. Mittlerweile kann flott drauflos fotografiert und gefilmt werden ohne dass höhere Kosten erwachsen. Dies bringt naturgemäß mit sich dass megabyteweise Datenmüll anfällt, den niemand mehr durchschauen, geschweige denn sortieren kann. Durch die Entwicklung auf dem Sektor Datenspeicherung sind auch da keine besonderen Kosten zu verbuchen. Trotzdem ist es empfehlenswert sich etwas zu vergewissern ob einem das Bild gefallen könnte, bzw. ob die Schärfe, Hintergrund und Beleuchtung passt, bevor man auf den Auslöser drückt.
Alle neueren Fotoapparate und Videokameras sind natürlich mit ausgezeichneten Automatikfunktionen ausgestattet, aber in manchen Situationen sollte man doch auf manuelle Einstellungen zurückgreifen um nicht danach enttäuscht zu sein. Es gibt zwar mittlerweile fantastische Bearbeitungsprogramme für Fotos und Videos aber was nicht auf der Aufnahme ist, das kann auch nicht verbessert werden.
Aber Technik hin oder her, nach wie vor ist das wichtigste das richtige Motiv richtig zu erfassen, denn die beste und teuerste Ausrüstung ist sinnlos wenn der Fotograf oder der Kameramann nicht in der Lage sind die richtigen Szenen und die richtigen Bildausschnitte zu erkennen. Weiters ist es auch von Bedeutung für welchen Betrachterkreis die Fotos und Videos gedacht sind. Was den einen gut gefällt kann den anderen langweilen. Man sollte darauf unbedingt Rücksicht nehmen. Zu lange Urlaubsfilme sind für nicht unmittelbar davon Betroffene z.B. anstrengend und ermüdend. So wie auch Fotopräsentationen mit wenig aussagenden Landschaftsaufnahmen oder immer wiederkehrende gleiche Motive aus verschiedenen Perspektiven. Man sollte für Präsentationen wirklich nur die besten Aufnahmen und Szenen verwenden. Auch mit etwas einfacherer Ausrüstung können schöne Bilder und Filme entstehen. Es kommt weniger darauf an womit man arbeitet als wie und was man aufnimmt. Ich bin zum Beispiel kein Freund von zusätzlichen Ausleuchtungen und Schminkungen, die immer unnatürlich und gekünstelt aussehen. Dies mag wohl in der Werbebranche erforderlich sein aber trotzdem finde ich natürliche Aufnahmen (sowohl am Foto als auch im Video) die ein Bild der Tatsachen abgeben, wesentlich schöner als die gekünstelten Unwahrheiten.
Wer möchte, kann zu diesem Thema auf meiner Diskussionsseite seine Meinung kundtun oder mir auf der Kontaktseite eine Nachricht hinterlassen.




